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01.02.07
TOP-NEWS unserer Kunden und Besucher
Die Tricks der
Internet-Betrüger von A - Z
Bahamas-Kreuzfahrt für nur
Euro 350,-.
Das Angebot sieht toll aus. 10 Tage
Kreuzfahrt auf einem Luxusliner: Euro 350,-. Der Preis sei nur deshalb
so günstig, da ein massiver Rabatt ein sog. “deep discount” für die
Vorausbuchung (6 Monate vorab) geltend gemacht werden könne. Da muss
man doch zuschlagen, oder? Eine ganz alte Masche, fürs Internet neu
aufgelegt: Betrüger gründen eine Firma (in den USA kostet eine GmbH ca.
Euro 250,-) und kassiert mit diesem “Reiseveranstalter” weit im voraus
ab. Wollen Kunden die bezahlte Reise dann antreten, geht garantiert
niemand mehr ans Telefon. Kriminelle können so regelmäßig in wenigen
Monaten Millionen einnehmen.
Scherzprogramm über Internet
geladen sFr 14.782 verloren.
Ein Schweizer Eidgenosse hatte Pech.
Sein Verhängnis: Eine tanzende Giraffe, ein kleines Scherzprogramm. Ein
teurer Spass, denn diese Giraffe “sucht” auf der Festplatte nach
Bankverbindungen und sendet diese heimlich über das Internet nach
Russland. Die russiche Mafia ist überall und Schweizer, Deutsche,
Luxemburger sowie Österreichischer sind besonders interessant, denn: a)
Es ist den Russen bekannt, dass deutschsprachige PC´s oft genaue
Kontenangaben unverschlüsselt enthalten und b) dass die Bewohner dieser
Länder, zudem solche mit Internet-Anschluss, in der Regel wohlhabend
sind.
Pssst Diplomatenpass gefällig?
VIP-Status inbegriffen.
Das wäre doch was! Ein offizieller
Diplomatenpass! Als Diplomat genießen Sie Immunität, Prestige, agieren
in höchsten Kreisen und können aus diesen Verbindungen Kapital
schlagen... Soweit die Theorie. Wahrheitsgehalt: 20%. Die meisten
Diplomatenpässe (Preise von Euro 4.000 bis 150.000 Euro) sind
gefälscht. Ganz dubios wird es, wenn Ihnen eine neue Identität gleich
mit versprochen wird. Zur Zeit bieten 7 Staaten “echte”, d.h. von der
jeweiligen Regierung ausgestellte, offizielle Diplomatenpositionen und
damit die begehrten Pässe zum Kauf an. Selbst dann gibt es aber noch
ein paar Schönheitsfehler: 1) Preis 2) Geltungsdauer oft nur 3-5 Jahre
3) Verlängerung ist ungewiss 4) Die meisten Staaten, die
Diplomatenpässe verkaufen, liegen in Afrika. Trotz Diplomatenpass
benötigen Sie ein Visum zu fast jedem Land der Welt. 5) Ein
Diplomatenpass bietet Immunität nur dann, wenn Sie von dem Staat, in
dem Sie planen als “Diplomat” aktiv zu werden. Die Chancen dazu sind
bei einen gekauften Pass fast gleich null.
Ihr Doktortitel per Internet.
Die Alternative zum Diplomatenpass!
Werden Sie Doktor! Ohne Studium, ganz einfach. Und billig: ab 1.500 sind
Sie dabei. Das wär´s doch, oder? Kleiner Schönheitsfehler: Die meisten
Universitäten, die Diplom- und Doktor (sogar Professor) Titel anbieten,
existieren nur auf dem Papier.
Der große Betrug mit
Joblisten.
Traumjobs als Steward auf
Kreuzfahrtschiffen, auf Bohrinseln (hohes Gehalt) oder ... in
Hollywood! Sie können frei wählen. Schön wär´s. Die Masche läuft wie
folgt: Sie zahlen immer per Vorkasse für Joblisten oder detaillierte
Unterlagen, die sich als einige wertlose Fotokopien entpuppen (bei den
hoch gepriesenen Hollywoodjobs z.B. die Adressen von Universal oder
Time Warner. Wer darauf reinfällt, ist selber schuld.
Ferienimmobilie zum Preis
eines VW-Golfs! Pool inklusive!
Das Schnäppchen im Internet: Eine
tolle Farm in Brasilien, 20 Hektar Land, Pool und unverbaubarer Blick
auf den Atlantik: $ 15.000, soviel wie ein VW-Golf ... Da heißt es:
zugreifen! Ganz genau das haben 8 Käufer getan ... und bitter bereut.
Denn: Diese Farm wurde 8-mal nacheinander verkauft, innerhalb von 10
Wochen, versteht sich. Noch ein ganz kleiner Haken: Die Traumfarm
existierte gar nicht. Was auch immer Sie kaufen wollen: vorher ansehen.
Durchaus empfehlenswert. Kompliziert Käufe (Haus, Anlage, Auto, Boot,
Kunst etc.) immer von einem Anwalt vor Ort genau prüfen lassen.
Adressen erhalten Sie bei der jeweiligen Deutschen, Schweizer oder
Österreichischen Botschaft vor Ort. Wenn Zahlungen fließen müssen, dann
nur Zug um Zug. Sehr beliebt auch die Köderung mit Schnäppchen (aller
Art) ... bei ganz kleinen Anzahlungen (Deposits, i.d.R. $20 - $500).
Diese Anzahlungen sind das eigentliche Ziel der Betrüger. Denken Sie
daran: Ist Ihr Geld erst einmal im Ausland verschwunden, ist es dort
oft für immer verloren …
Ganz populär: Passwortklau.
Eine der ältesten Maschen im
Internet und daher hier nur am Rande erwähnt. 1. Die Primitivversion:
Sie erhalten eine eMail, in der Sie zwecks Wartung (oder ähnlichem)
gebeten werden, Ihr Passwort zurückzusenden. Wer es macht ist dämlich.
2. Die Fortgeschrittene Version: Sie sind online und plötzlich poppt ein
Fenster auf: “connection error, please enter your password”. Auch wenn
es ganz offiziell aussieht besser offline gehen!
Privater Telefonsex, umsonst!
Zu Sex gibt es unzählige Wege, um an
Ihre Geldbörse zu gelangen. Wer auf Sexsites geht, dem sei allerhöchste
Vorsicht ins Stammbuch geschrieben! Hier eine wirkungsvolle
Betrugsmasche, mit der Millionenbeträge erschwindelt werden: Endlich
eine wirklich nette Chat-Partnerin. Nicht so verklemmt, dafür offen.
Und: Sie möchte gerne mit Ihnen sprechen... etwas privater, Sie
verstehen schon ...! Sie können Ihr Glück noch gar nicht fassen, denn
Sie postet Ihnen (nach etwas Zögern) Ihre private Nummer. Das Telefonat
geht dann stundenlang. Und am nächsten Tag gleich noch mal, weil es
sooooooo schön war ... Der große Schrecken kommt einen Monat später:
wenn Sie feststellen, dass Ihr Chatgirl sich (z.B.) auf einer
Karibikinsel oder in Guyana befand. Jede Minute wurde sie oder die
Firma, die dahinter stand, um eine nette Summe reicher.
Sie haben gewonnen ...!
... bitte rufen Sie diese
Telefonnummer an, steht in der eMail. Funktioniert wie die Telefonsex
Masche oben. Sie hängen in einer Warteschleife und zahlen ... !
Der große Betrug mit
Kreditkarten.
Der Dreh nennt sich “Credit Card
cramming”, womit tausende von Hacker (vor allem in den USA) damit ein
oft fünfstelliges Monateinkommen zusammen stehlen. Wenn Sie Ihre
Kreditkarten-Nummer im Internet verwenden, hier 3 Wahrheiten, die Sie
wissen sollten:
1) Ihre Kreditkartennummer ist heiß
begehrt.
2) Etwa 1/3 aller E-Commerce Websites
sind unencrypted und unsicher.
3) Wenn Sie auf solcher Site Ihre
Kreditkartennummer eintippen, könnten Sie genauso gut eine Anzeige in
der Zeitung schalten, so unsicher ist dies. Nun raten Sie einmal, wo
kriminelle Hacker fischen gehen? Einmal gestohlen, was passiert dann
mit Ihrer Kreditkarten-Nummer? Möglichkeit 1: Primitiv-Masche”. Fremde
Produkte, i.d.R. bevorzugt Bücher, Hardware und Software, tauchen auf
Ihren Karten-Monatsauszug auf. Mit etwas Glück haftet Ihre Bank ...
Möglichkeit 2: “Raffinierte Masche”. Hier werden Bagatellbeträge wie
z.B. nur $ 6.50 abgebucht. Multiplizieren Sie dies aber einmal mit
10.000 Karten (pro Monat). Hier hilft nur eines: Karte sofort sperren
lassen. Denn es kommt noch schlimmer. Einmal gestohlene Kreditkarten
werden in der “Szene” in Listen weiterverkauft. Resultat: Nicht nur ein
einzelner Krimineller, sondern (wie im Schneeballsystem) gleich eine
Vielzahl nutzen Ihre Karte! Insidertipp: Was machen Profis? Größere
Beträge (über ca. $600) nur per Überweisung, egal wie sicher der Server
ist. Für kleinere Beträge: Von Ihrer Bank eine spezielle Kreditkarte
mit einem Mini-Kreditrahmen von 300 Euro- Limit ausstellen lassen!
Ungewöhnlich, aber wirkungsvoll. Denken Sie daran: Je mehr Sie im
Internet auf Shopping-Tour gehen desto höher die Chance, dass Ihre
Kreditkartennummer missbraucht wird.
Ihre Traumfrau per Internet.
Sie sind Single ... und suchen die
Superfrau im Internet. Früher oder später stoßen Sie auf eine
“Osttraumfrau”. Gebildet, ein Aussehen wie ein Model, 19 Jahre jung und
(welch ein Glück für Sie!) noch zu haben ... Das wäre doch was? Ein
ganz kleiner Haken: Es handelt sich in fast allen Fällen um einen
“Lockvogel”, hinter dem ein Agent steht ... Der “Lockvogel” ist leider
schon weg, aber gegen eine kleine oder große Gebühr sind hunderte
anderer Frauen zu haben. Fakt: Einige dieser Anbieter sind seriös,
viele jedoch nicht! Nach Zahlung Ihrer Vorkasse erhalten Sie entweder
gar nichts oder nur ein paar Fotokopien.
Alles umsonst.
Der älteste Trick überhaupt. Egal,
was Ihnen angeboten wird: Umsonst hat in der Regel einen Haken ... im
einfachsten Fall wie bei “PC´s umsonst” kostet dieser “Gratis”-PC durch
Internet-Gebühren später ein vielfaches des Original-Preises. Umsonst
ist nicht gleichbedeutend mit Betrug. Aber: Rechnen Sie nach und lesen
Sie immer das Kleingedruckte.
Gewinnen Sie einen Porsche,
BMW oder Mercedes SL.
Endlich nette Firmen! Richtig tolle
Preise. Nur: Ein reiner Köder. Denn: Wie hoch sind die Gewinnchancen?
Bei “seriösen” Angeboten in den USA muss Ihre Gewinnchance immer genau
angegeben werden, in Europa nicht. Wenn Sie nachlesen, trauen Sie Ihren
Augen nicht: z.B. 1:300.000.000! Fragen Sie sich selbst: ist eine
derart lächerliche Quote es wert, darauf hereinzufallen? In den USA
werden so fast 60 % aller Zeitschriftenabos geködert: “Machen Sie ein
Test-Abo (kostet i.d.R. so um die $10) und gewinnen Sie einen Porsche”.
Sweepstakes nennt man das. Der Verlag besitzt gar keinen Porsche,
sondern kaufte für $ 1.000 oder $ 2.000 einen Mini-Anteil an einem $ 100.000-Gewinnspiel.
Tausende anderer Firmen taten das gleiche. Einer wird die $ 100.000
gewinnen, aber zuvor haben 300 Millionen Personen mitgemacht.
Get-Rich-Quick!
Dieser Betrug begegnet Ihnen
regelmäßig in Müll-Werbemails. Es geht wie folgt: Sie zahlen eine hohe
Vorab-Gebühr für die “Geheimnisse” einer Geschäftsidee mit hohem
Potential erhalten aber nur wertlose Videos oder gar Broschüren.
Betrug mit Sexsites:
Gratis-Test.
Unglaublich, wie viele darauf immer
noch hereinfallen: Sex, absolut umsonst! Als unverbindlicher Test
vorab. Zugriff auf 100e “Live Video Channels” und 10.000e unzensierte
Pics. Ach ja ..., um zu überprüfen, ob Sie auch wirklich volljährig
sind geben Sie in der Box doch bitte Ihre genauen Kreditkarten-Daten
ein ... Tausende machen dies jede Nacht und tappen immer in dieselbe
Falle, denn: Abgebucht wird auf jeden Fall. Widerspruch ist zwecklos.
Oft wird das Guthaben Ihrer Karte zudem nicht nur einmal, sondern Monat
für Monat reduziert. Solange, bis Sie die Karte komplett sperren
lassen. Andere Masche: Silver-, Gold- und Platinum- “Memberships”, zu
verschiedenen Gebühren. Nur: Egal, was Sie wählen - abgebucht wird oft
der Höchstbetrag ...! Sex im Internet? Wahrlich ein sehr heißes
Pflaster.
Online-Casinos.
Das ganz große Boom-Geschäft. Die Profitmargen
sind immens, denn: Online-Casinos befinden sich meistens in der Karibik
und werden nicht (oder nur scheinbar) reguliert und kontrolliert. Die
Höhe der Ausschüttungen kann durchaus bei minimalen 1 % liegen. 99 %
sind Profit für den Betreiber. Einige Casinos sind seriös, die meisten
aber leider nicht!
Gratis Telefonieren.
“Psssssst! Wanna lucky number?”
Angedreht wird Ihnen in Chatrooms eine “Gebührenfreie”Telefonnummer,
mit der Sie weltweit absolut umsonst telefonieren können. Meistens
handelt es sich um AT&T-Calling Cards gerade frisch “gezapft”.
Probleme: Erstens ist die Benutzung schlichtweg illegal und zweitens
beträgt die “Halbwertzeit” solcher Nummern oft nur Stunden. Danach
erfolgt die Sperrung, oft bevor Sie auch nur 1 Min. telefonieren konnten!
Cybercafes.
Allerhöchste Vorsicht. Nie
Online-Banking oder sonstige sensible Aktionen durchführen. Wichtig:
“Expire page views” bei Gratis E-Mail Programmen immer aktivieren.
Wertloses bei Auktionen.
Wie wäre es mit einem
Iridium-Sat-Telefon für $2.000? (Wert $0)? Oder seltene Münzen (Wert
$0)? Oder Antiquitäten (Wert $0)? Nirgendwo wird Ihnen soviel wortloses
angeboten wie bei Online-Auktionen. Vorsicht! Viele Schnäppchen sind
keine!
Gefahren bei Ihren
Passwörtern.
Wie viele Passwörter müssen Sie
ständig im Kopf behalten ? 5? 8? 10? 15? Viele lösen das Problem ganz
einfach: Namen oder gängige Begriffe, Geburtsdatum, oder 1234. Am
besten dann noch alle Passwörter gleichsetzen. Den Hacker freut es!
Wenn Ihnen Sicherheit am Herzen liegt, hier sieben wertvolle
Grundregeln:
1) 12 Zeichen mindestens!
2) Groß- und Kleinschreibung immer
bunt mischen
3) Zahlen und Sonderzeichen einfügen
4) Nie Geburtsdatum, nur Zahlen oder
gängige Begriffe verwenden
5) Passwörter gehören in keine
Datei! Auch nicht auf ein Post-It Zettel am Monitor. Oder unter die
Tastatur bzw. unter den Tisch. Besser: Auf eine kleine plastifizierte
Kreditkarte (macht Ihnen jeder Copy-Shop) kopieren und immer bei sich
tragen.
6) Wichtige Passwörter regelmäßig
ändern.
7) Windows 95 oder 98 speichert
gesicherte Passwörter im Arbeitsspeicher. Sie sehen zwar “*********”,
ein Hacker verwendet ein Tool wie “Revelation” und sieht jedes Ihrer
Passwörter im Original. Abhilfe: Passwörter nie speichern lassen,
sondern immer jeweils neu eintippen!
Autor: Anonym/Geprellter
Internet-User
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Namen, Ihrer Adresse und Ihrem Anliegen an kaha@onlinehome.de!

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